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Ramblerrose - Renaissance einer Schönheit

Die Ramblerrose (englisch ramble = umherschweifen) gilt als neue Generation der Kletterrose. Die Pflanze wurde erst Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals gezüchtet und wird aktuell wiederentdeckt. Ramblerrosen zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Wachstums- und Kletterkraft aus, die problemlos ganze Hauswände bedecken können. Sie sind größer und prächtiger als herkömmliche Kletterrosen und zudem ausgesprochen pflegeleicht.

Lange ausgeprägte Blütenpracht

Ramblerrosen entstanden Anfang des 19. Jahrhunderts durch eine Kreuzung der chinesischen Arten Rosa multiflora und Rosa wichuraiana. Aus unerklärlichen Gründen verschwand die Gattung dann für mehrere Jahrzehnte und erlangt erst jetzt eine Renaissance. Dabei liegen die Vorteile von Ramblerrosen auf der Hand. Die langen und biegsamen Triebe der Pflanze helfen ihr beim Klettern. So werden Wuchshöhen von drei bis vier Metern ohne Probleme erreicht. Erhält die Pflanze zusätzlich eine Kletterhilfe wie beispielsweise Bäume oder Mauern, so steigert sich die Höhe auf bis zu zehn Meter.

Die mittlerweile über 160 Sorten der Ramblerrose bieten die passende Auswahl für jedes Einsatzgebiet. Schwach wuchernde Sorten für Rosenbögen existieren ebenso wie hoch wachsende Sorten für Bäume, Dächer oder Mauern. Die Blütenpracht dieser Kletterrose ist ausgesprochen vital und üppig. Es gibt keine vergleichbare Kletterpflanze, die mehr oder länger blüht. Ramblerrosen tragen zwar nur einmal im Jahr Blüten, doch reicht diese Phase von Ende Mai bis Mitte September, was einen außergewöhnlich langen Zeitraum für Kletterrosen darstellt. Die Farbe der Blüten unterscheidet sich durch die Sorten. Die meisten Pflanzen blühen weiß bis zartrosa. Doch auch rote, violette und rosa Blüten gibt es unter den Ramblerrosen. Mittlerweile existieren bereits Sorten, die im Spätsommer mit einer Nachblüte aufwarten und somit einen zweiten Blütenzyklus entfalten.

Pflegeleichte Allrounder

Die dicktriebigen aufrecht wachsenden Ramblerrosen bahnen sich von selbst ihren Weg durch Baumkronen, Pergolen und Lauben. Eine Kletterhilfe ist somit nur erforderlich, wenn ein gezielter Wuchs vorgegeben werden soll. Bäume oder Gerüste sollten entsprechend stabil sein, da gerade bei Regen ein starkes Gewicht auf den Kletteruntergrund der Pflanze liegt. Sowohl sonnige als auch halbschattige Standorte sind eine gute Wahl für die Aufzucht von Ramblerrosen, wobei auf eine gute Durchlüftung geachtet werden sollte. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, bzw. sollte nur minimal durchgeführt werden. Durch ein rasches Wachstum garantiert die Pflanze eine schnelle Blütenpracht bereits nach wenigen Jahren. Ein Gießen der Rose ist nur an sonnigen Sommertagen notwendig, wenn mehrere Tage Trockenheit herrscht. Wie bei allen Rosen darf auch die Ramblerrose nur am Stamm und nicht auf den Blättern gegossen werden. Dünger hilft der Pflanze bei der Nährstoffaufnahme. Da eine hohe Blattmasse erreicht wird, ist der Nährstoffbedarf von Ramblerrosen gewaltig. Ein gut gemischter Kompost, Holzspäne oder Holzkohle nach dem Grillen unterstützen die Pflanze. Der letzte Dünger sollte im Juli gegeben werden, da ansonsten die Triebe nicht verholzen können und somit im Winter erfrieren.

Abschließend lässt sich festhalten, dass Ramblerrosen eine ideale Gelegenheit darstellen, den eigenen Garten in ein Blütenmeer zu verwandeln. Wer auf der Suche nach einer schnell und üppig kletternden Rose ist, wird die Ramblerrose lieben. Durch die mehrmonatige Blütezeit bekommt der Gartenbesitzer eine schöne und vitale Pflanze, die für ihre Schönheit wenig Pflege fordert.

 

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